Graue Zel­len – Gegen­rhyth­mus 1989–1997 Dop­pel-LP

17,00 


Kategorie

Beschreibung

Graue Zel­len aus Rends­burg und Ham­burg waren in den 1990ern DIE deutsch­spra­chi­ge Polit-Hard­core-Punk-Band schlecht­hin. In einem Atem­zug mit But Ali­ve, Muff Pot­ter, Rantan­plan und Dackel­blut zu nen­nen und omni­prä­sent in den AZ‘s, beset­zen Häu­sern, Clubs und Punk­schup­pen land­auf-land­ab. 2001 war nach hun­der­ten Kon­zer­ten, drei Alben, meh­re­ren Sin­gles, Splits und Sam­pler­bei­trä­gen Schicht im Schacht.
Die Band hat­te sich in den Jah­ren vom klas­si­schen Polit-Crust-Punk über Hard­core zu melo­di­sche­ren (Post-)Punk-Tönen ent­wi­ckelt, war sich dabei inhalt­lich aber stets treu geblie­ben. Unmiss­ver­ständ­lich poli­tisch und der Sound­track zu jeder auto­no­men Anti­fa-Demo.
2013 dann völ­lig über­ra­schend zwei Kon­zer­te zum Jubi­lä­um der hei­mi­schen T-Stu­be Rends­burg und die Hoff­nung, dass es viel­leicht noch mal etwas wird mit der Band. Danach: nichts. Bis heu­te. Jetzt aber amt­lich: Graue Zel­len sind zurück, nen­nen sich zukünf­tig nur noch Zel­len und sind ab 2019 wie­der auf den Büh­nen der Repu­blik zu fin­den. Weil die Wut noch da ist, weil man etwas zu sagen hat und die­se Zei­ten eine sol­che Band ver­dammt nötig haben.
Pas­send dazu erscheint die seit Jah­ren vor­be­rei­te­te Werk­schau der kom­plet­ten Früh­pha­se: „Gegen­rhyth­mus“ ver­eint die ers­ten bei­den Sin­gles der Band „Hun­ger nach Leben“ (1990) und „Kei­ner weiß wohin“ (1993), ergänzt um Songs der gesuch­ten Split-LP mit der grie­chi­schen Band Ναυτία (Skuld Releases, 1994), diver­ses Sam­pler-Mate­ri­al wie das So much hate-Cover „Grü­ne Wän­de“, „Ouf of step“ (Minor Thre­at), „Auto­mat“ (Ter­veet Kädet) und diver­se unver­öf­fent­lich­te Songs aus den Jah­ren 1989–1997. Tei­le davon erschie­nen spä­ter in ande­ren Ver­sio­nen auf dem zwei­ten Album „Nichts bleibt ste­hen“.
„Gegen­rhyth­mus“ hat genau den Spi­rit, die Wut, Ener­gie und Kom­pro­miss­lo­sig­keit, die die­se Band über all die Jah­re aus­ge­zeich­net hat. Hier war und ist nichts auf­ge­setzt, alles real und mit­ten­drin in den Aus­ein­an­der­set­zun­gen und Kämp­fen die­ser Zeit.
Alle Songs sind kom­plett neu gemas­tert im Demo­li­ti­on Room-Stu­dio (Smo­ke Blow). Erscheint als wun­der­schö­ne Dop­pel-LP im Klapp­co­ver mit Pos­ter­in­lay und Down­load­code.

Zusätzliche Information

Band

Format

,

Label

Style

,