Tisch­le­rei Lischitz­ki – Wir Ahnen böses LP (Elf087)

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Lie­be Leute,

am 03.Oktober 2021 erscheint eine neue Plat­te der Tisch­le­rei Lischitz­ki aus Lüne­burg. Die ab sofort im Mail­or­der bestell­bar ist.

20 Jah­re Tisch­le­rei Lischitz­ki. Schlech­te Zeit für gro­ße Fei­ern. Das fünf­te Album beschäf­tigt sich mit „rechts“, es beschäf­tigt sich mit Fami­lie, mit Ver­gan­gen­heit und lei­der auch der Gegenwart.

Yok (opti­on weg) schreibt auf sei­ner Sei­te pocketpunk.so36.net:

Wie schön ist es, im Besitz einer neu­en wirk­lich guten anti­fa­schis­ti­schen Vinyl-Schall­plat­te zu sein. Und wie scha­de, dass sie noch kaum jemand kennt. Des­halb möch­te ich euch davon erzäh­len. Die Band heißt Tisch­le­rei Lischitz­ki, das Album „Wir Ahnen böses“. Die Dop­pel­deu­tig­keit des Titels habe ich erst nach dem zwei­ten Mal hören bemerkt. Tisch­le­rei Lischitz­ki ist eine Jungs-Band aus der Regi­on Lüne­burg. Es ist DIE Band, mit der wir (opti­on weg) bis­her die meis­ten Auf­trit­te bestrit­ten haben. Schwe­re Akkor­de, inhalt­li­che Tie­fe, nie banal, immer Punk. „Wir Ahnen böses“ ist ein anti­fa­schis­ti­sches Kon­zept­al­bum und schert sich einen Scheiß um popu­lä­re und/oder ange­sag­te Atti­tü­den. Für mich eine gro­ße Wohl­tat. Ich habe zuviel ALERTA ALERTA ANTIFASCHISTA auf Main­stream-Basis gehört. Das kön­nen ande­re ger­ne bier­se­lig beim Rock am Ring mit­sin­gen. Ist auch wich­tig, ich weiß. Ich mag es aber lie­ber, wenn es inhalt­lich mal tief geht und unbe­quem wird, wenn es mal KEINEN ein­gän­gi­gen Refrain gibt, wenn der drit­te Akkord mal nicht der ist, den du erwar­test. Das Album ist ein exzel­len­tes Bei­spiel für gute Erin­ne­rungs­kul­tur, das viel Bezug zur Gegen­wart nimmt. Beson­ders beein­dru­ckend der Song FAMILIENGESCHICHTE: „(…)Wolf­gang Mirosch ermor­det in Ausch­witz mit nicht mal 7 Jah­ren, weil er ein Sin­to war (…)“ Der ande­re Name der fällt, ist Robert Hein­rich Salau, der auch ermor­det wur­de. Am Ende des Lie­des wird raus­ge­schrien: „Hier habt ihr eure Namen zurück!“ Die ruhi­ge Instru­men­tal-Ein­lei­tung auf Sei­te 2 trägt den Titel 28463. Das war die Häft­lings­num­mer von Robert. Das Lay­out der Plat­te ist voll mit his­to­ri­schen Archiv-Schnip­seln, jeder Song ein eman­zi­pa­to­ri­scher Bei­trag zu heu­ti­gen anti­fa­schis­ti­schen Kämp­fen. Groß­ar­tig! Holt euch die­se Platte.“

Anstatt eine antei­li­ge Ver­si­on in bun­tem Vinyl zu pres­sen, haben sich Band und Label dazu ent­schie­den, die dadurch ent­ste­hen­den Mehr­kos­ten lie­ber der See­not­ret­tung zu spen­den. Hier kannst Du also antei­lig mit­spen­den, in dem Du 1,50 Euro mehr bezahlst, dafür zwar immer noch schwar­zes Vinyl bekommst, aber Dings halt. Die­se Akti­on haben wir auf 100 Stück beschränkt, da dies auch der Anteil und die Mehr­kos­ten für far­bi­ges Vinyl gewe­sen wäre. Sie­he Bild im Mail­or­der – Tisch­le­rei Lischitz­ki – Wir Ahnen böses LP (Soli-Ver­si­on für Seenotrettung)