Rest in Risi­ko – Geräum­te Träu­me CD

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Beschreibung

…wenn wir auf die letz­ten zwei­ein­halb jah­re zurück­bli­cken, sind da vie­le tol­le begeg­nun­gen – auf kon­zer­ten und in den stra­ßen. immer wie­der dis­ku­tie­ren wir über inhal­te und tex­te. bei erschei­nen der cd ist vie­les nicht mehr so wie es ein­mal war. wir haben ein band-baby, wel­ches viel auf­merk­sam­keit braucht und unser gitar­rist ist von der band weg­ge­zo­gen. dass es uns trotz­dem noch gibt, ist auch euch zu ver­dan­ken. dan­ke für die gesprä­che, eure begeis­te­rung, eure unge­duld und euren sup­port!
geräum­te träu­me.
eins unse­rer ers­ten lie­der, über die fol­gen von gen­tri­fi­zie­rung in den städ­ten. und plötz­lich sind wir mit­ten drin. die häu­ser, in denen sich auch unser pro­be­raum befin­det, in denen seit jahr­zehn­ten bun­tes, wil­des leben in unse­rer stadt zu hau­se ist, sind vom abriss bedroht. angeb­lich ein­sturz­ge­fähr­det; de fac­to attrak­ti­ves bau­land für büro­kom­ple­xe. es wird gekämpft auf vie­len ebe­nen. am ende kommt die staats­ge­walt mit dem bag­ger.
vie­le die­ser auf­nah­men ent­stan­den hier und hall­ten durch die letz­ten tage die­ser räu­me.
wir haben sehr viel schö­ne zeit gemein­sam hier ver­bracht, gelebt, gestrit­ten, gesun­gen, geliebt, gelacht, gefei­ert, gekämpft … nun liegt dort ein gro­ßer trüm­mer­hau­fen.
geräum­te träu­me. geträum­te räu­me.
die wut über die­se ereig­nis­se und ande­re gesell­schaft­li­che ver­hält­nis­se ist unbe­schreib­lich groß! unse­re cd erscheint in einer zeit, in der die abschot­tungs­po­li­tik euro­pas wei­ter­hin hun­der­te lei­chen an land spült. Indes orga­ni­sie­ren sich über­le­ben­de und kämp­fen für ihr blei­be­recht. zeit­gleich zieht die fes­tung euro­pa ihre mau­ern noch höher und schickt fron­tex erneut auf men­schen­jagd. hier wird wie­der­mal die gan­ze per­ver­si­tät der gesell­schaft­li­chen und kapi­ta­lis­ti­schen ver­hält­nis­se deut­lich!
auf der suche nach einem weg die­sen ver­hält­nis­sen auto­nom und kämp­fe­risch ent­ge­gen zu tre­ten begeg­nen wir uns. es tut gut zu sehen, dass trotz wie­der­keh­ren­der repres­si­on, men­schen auf die stra­ße gehen, sich orga­ni­sie­ren und nicht auf­ge­ben. es geht immer wei­ter!“

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