Jan Off – Vor­kriegs­ju­gend (Buch)

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Beschreibung

Gol­de­ne Tage waren das Mit­te der 80er, als gefärb­te Haa­re und zer­ris­se­ne Kla­mot­ten bei Eltern, Leh­rern und dei­nem Gegen­über in der Stra­ßen­bahn noch ech­te Empö­rung aus­zu­lö­sen ver­moch­ten. Eine Zukunft soll­te es nicht geben – das hat­ten zumin­dest die Groß­mäch­te ver­spro­chen. Wozu also die knap­pe Zeit mit einer Berufs­aus­bil­dung ver­geu­den?! War es nicht wesent­lich sinn­stif­ten­der, das unge­heu­re Ange­bot an Rausch­mit­teln zu ver­kos­ten, dabei wei­te­re Nie­ten in die Leder­ja­cke zu schrau­ben und die Reg­ler der Anla­ge hoch­zu­rei­ßen, damit auch die Nach­barn den neu­en ‚Sound­track zum Unter­gang‘ genie­ßen konn­ten?

Ja, natür­lich war es das! Aber bis der lang ersehn­te Iro­ke­sen­schnitt end­lich das not­wen­di­ge Steh­ver­mö­gen besaß, muss­ten nicht sel­ten zahl­rei­che Hür­den genom­men wer­den.

Der Roman „Vor­kriegs­ju­gend“ wür­digt eine Deka­de, die so furcht­bar gern kalt sein woll­te, sich im Ver­gleich zum nach­fol­gen­den Jahr­zehnt aber als ech­ter Pony­hof prä­sen­tiert.

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