Waving The Guns – Das muss eine Demo­kra­tie aus­hal­ten kön­nen LP

19,00 


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Beschreibung

Kein künst­li­cher Hype, kei­ne Pro­mi-Fea­tures, kei­ne Mar­ke­ting-Moves: Rap­per Mil­li Dance und die bei­den Pro­du­zen­ten Dub Dyl­an und Dr. Dama­ge kön­nen das Gras auch so wach­sen hören: Schon der Vor­gän­ger »Eine Hand bricht die Ande­re« stieg ohne Plan in die Album­charts ein, Live brennt die Hüt­te mehr und mehr, doch die boden­stän­di­gen Nord­ost­deut­schen wol­len ein­fach wei­ter »gro­ße Din­ger in klei­nen Hal­len« machen.

Gera­de die­se unan­ge­streng­te Hal­tung, gepaart mit einer ein­deu­tig les­ba­ren Sound­iden­ti­tät lässt bei Waving The Guns wie zufäl­lig rie­si­ge Hits ent­ste­hen und Alben, die das Zeug zu Klas­si­kern haben. Das fängt mit den stur an Boom Bap- und Sam­ple­äs­the­tik ori­en­tier­ten Beats und Scrat­ches an, führt über das unver­kenn­bar hel­le Organ von Mil­li Dance bis zu den Tex­ten, die so raf­fi­niert eine Kein-Bock-Atti­tü­de mit hoch­po­li­ti­schen Codes kreu­zen wie nir­gend­wo anders.

Waving The Guns kann jeder nach zwei Tak­ten erken­nen, irr­sin­nig gute Punch­li­nes, Funk-, Jazz- und Soul­an­lei­hen, weit­ge­hend trapfreie Beats. Nur zwei Fea­tures mit unver­däch­ti­gen Kol­le­gen wie Azu­demsk und Sket­cho­ne, drei­zehn außer­ge­wöhn­li­che Tracks plus Intro und Outro.

Das Trio ent­wi­ckelt sich ein­fach kon­se­quent fort und wird von sei­nem wach­sen­den Erfolg ein­fach hin­ter­her gezo­gen. Das muss eine Hip­hop-Sze­ne erst mal aus­hal­ten kön­nen.

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