VSK – Auf allen Wegen LP

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Beschreibung

Von 1994 bis 1998 wir­bel­ten die Ver­sau­ten Stief­kin­der aus Frei­berg / Sach­sen die Punk­sze­ne mit zwei Alben und zwei Sin­gles auf. Hoch­ag­gres­si­ver Pogo-Iro­ke­sen-Hard­core-Punk, pro­to­ty­pisch für die 1990er, das dama­li­ge Deutsch­punk-Revi­val und in direk­ter Nach­fol­ge der 80er Grö­ßen wie Vor­kriegs­ju­gend. In einer Liga mit Bands wie Raw­si­de, Rech­ar­ge, Kor­rupt oder Toxo­plas­ma. Punk war Stra­ße, derb, hef­tig, laut und kämp­fe­risch.

Irgend­wann Ende der 1990er war Schicht, geblie­ben sind Songs mit Klas­si­ker­sta­tus. Ein Teil der Ori­gi­nal­be­set­zung kehrt nun zurück als VSK, ver­stärkt mit Mar­tin K. und Nils von Ras­ta Knast an Gitar­re und Schlag­zeug und Juli­an (Glooms­ter) am Gesang. VSK machen naht­los dort wei­ter, wo sie vor zwei Jahr­zehn­ten auf­ge­hört haben. Unglaub­lich fet­ter, ein­gän­gi­ger, kon­fron­ta­ti­ver deutsch­spra­chi­ger Hard­core-Punk, der plat­zen will vor Wut. Völ­lig aus der Zeit gefal­len und gera­de des­halb so geil: auf­wieg­le­risch, wütend, aggres­siv und ange­pisst bal­lert man sich durch 16 Songs.

Ein Teil davon neu auf­ge­nom­me­ne und fett pro­du­zier­te Ver­sau­te Stief­kin­der-Klas­si­ker wie „Schlag zurück“, „Alte Kame­ra­den“, „Wenn kei­ner regiert“ und „Die Demo­kra­tie muss gele­gent­lich in Blut geba­det wer­den“, dazu nagel­neue Songs, die sich naht­los ein­rei­hen.
So kon­se­quent, radi­kal, ener­gie­ge­la­den und wut­schnau­bend hat das seit Ewig­kei­ten nie­mand mehr hin­be­kom­men. Deutsch­punk, der Deutsch­punk sein will und gar nichts von sei­ner ursprüng­li­chen Spreng­kraft ver­lo­ren hat. Rau, derb, mit­rei­ßend und weit weg vom Schrott, der spä­ter ein gan­zes Gen­re nahe­zu uner­träg­lich gemacht hat.

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