Kala Bri­sel­la – Ghost LP (+CD)

19,50 


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Beschreibung

Mit ihrem Zweit­lings­werk »Ghost« zeigt sich die Ber­li­ner Gitar­ren­grup­pe Kala Bri­sel­la beweg­lich und offen für neu­en Input. Lag das Trio mit sei­nem 2017 ver­öf­fent­lich­ten Debüt »End­lich krank« noch nahe an rau­em, post­pun­ki­gem Schram­mel­rock, so fächert es jetzt die Arran­ge­ments und Song­ge­stal­tung zwi­schen kau­zi­gem Gol­de­nen-Zitro­nen-Rock und Mut­ter-ähn­li­chen, ele­gi­schen Hym­nen der Trau­rig­keit weit auf.

Vor allem ent­zückt »Ghost« durch eine enor­me Band­brei­te an Stim­mun­gen. Sind es hier Gefüh­le, die einen strei­cheln, fährt es einem beim nächs­ten Titel durch Mark und Bein. Dazu prä­sen­tie­ren die drei haupt­be­ruf­li­chen Thea­ter­ma­cher cle­ve­re, lyri­sche Tex­te, die auch mal den Geist von Ja, Panik atmen und nicht nur mono­the­ma­tisch um die hip­pe Post-Teena­ge-Angst zir­ku­lie­ren.

Bedenkt man im Wei­te­ren, dass sich das viel­ge­stal­ti­ge Album durch musi­ka­li­sche Dyna­mik, kom­po­si­to­ri­sche Rei­fe und eine klu­ge dra­ma­tur­gi­sche Ord­nung aus­zeich­net, kann es nur ein Fazit geben: »Ghost« unter­schei­det sich wohl­wol­lend vom Gros der übli­chen Post­punk-Noi­se­rock-Plat­ten.

Der Lang­spie­ler wur­de live von Kala Bri­sel­la im Salon Ber­lin ein­ge­spielt. Damit konn­ten der Druck und die Ener­gie, wel­che die Band bei Kon­zer­ten aus­zeich­nen, per­fekt kon­ser­viert wer­den. Als Pro­du­zent war, wie bereits beim Debüt, Tad Klimp (The Notwist, Fens­ter, Oum Shatt) mit von der Par­tie.

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