Kai Degen­hardt – Auf ande­ren Rou­ten CD

16,50 


Kategorie

Beschreibung

Kai Degen­hardt zählt zu den pro­fi­lier­tes­ten poli­ti­schen Lie­der­ma­chern deut­scher Pro­ve­ni­enz, der in sei­ner künst­le­ri­schen Arbeit das kon­kret Gesell­schaft­li­che / Poli­ti­sche stets mit­ein­be­zieht.

Sei­ne Kar­rie­re star­te­te der in Ham­burg leben­de Musi­ker, der zudem auch als Autor und Label­be­trei­ber aktiv ist, Ende der acht­zi­ger Jah­re als musi­ka­li­scher Beglei­ter und Pro­du­zent sei­nes Vaters, dem 2011 ver­stor­be­nen Lie­der­ma­cher Franz Josef Degen­hardt.

Jetzt erscheint mit »Auf Ande­ren Rou­ten« das sechs­te Album des zwei­fa­chen Gewin­ners des Prei­ses der deut­schen Schall­plat­ten­kri­tik. Sti­lis­tisch facet­ten­reich in Sze­ne gesetzt und per­fekt instru­men­tiert mit Gitarre(n), Schlag­zeug, Kon­tra­bass, Kla­vier, Vio­li­ne, Trom­pe­te und Horn, prä­sen­tie­ren er und sein Ensem­ble hier­auf elf Kom­po­si­tio­nen von raf­fi­niert schlich­ter Schön­heit. Dabei offen­bart sich Degen­hardt erneut als her­vor­ra­gen­der Geschich­ten­er­zäh­ler und Poet, der sowohl Form als auch Inhalt beherrscht. So wie im per­sön­lich gehal­te­nen Album­auf­takt, bei dem er zwar vol­ler Melan­cho­lie, aber ohne Zorn und mit ver­söhn­li­chem Blick auf das Ende (s)einer lan­gen Lie­bes­be­zie­hung zurück­schaut.

Man spürt, dass da einer der ganz weni­gen zeit­ge­nös­si­schen Ver­tre­ter singt, die in die­se Tra­di­ti­on des lite­ra­risch anspruchs­vol­len Chan­sons gehö­ren, wel­che mit Namen wie Wede­kind, Tuchol­sky, Geor­ges Bras­sens, Fabri­zio De André und natür­lich Franz Josef Degen­hardt ver­bun­den ist. Dabei beherrscht der vir­tuo­se Gitar­rist, der zudem über ein stimm­lich cha­ris­ma­ti­sches Tim­bre ver­fügt, sein Instru­ment wie kaum ein ande­rer gegen­wär­ti­ger Sin­ger-Song­wri­ter.

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