Joy Press – Sex Revolts (Buch)

30,00 


Kategorie

Beschreibung

Gen­der, Rock und Rebel­li­on.

Ein Klas­si­ker: Män­ner ste­hen auf der Büh­ne, Frau­en im Publi­kum. Schaut man sich das Line-up vie­ler aktu­el­ler Fes­ti­vals an, hat sich an die­ser Arbeits­tei­lung nicht viel geän­dert: Head­li­ner sind Män­ner, Machos mit Gitar­ren. Rock wird schein­bar immer noch von der Ver­ach­tung für das Weib­li­che befeu­ert und gilt nur dann als auf­re­gend, wenn er sich mög­lichst miso­gyn und macho­haft gebär­det. Im mitt­ler­wei­le zum Klas­si­ker avan­cier­ten »Sex Revolts« stel­len Joy Press und Simon Rey­nolds ange­sichts der Ver­kul­tung des Männ­li­chen im Rock und der Mar­gi­na­li­sie­rung von Künst­le­rin­nen die drin­gend not­wen­di­ge Gegen­fra­ge: Muss das so sein? Pro­vo­kant und lei­den­schaft­lich geschrie­ben, ver­eint »Sex-Revol­ten« die per­sön­li­che Fan­per­spek­ti­ve von Joy Press und Simon Rey­nolds mit ihrem ana­ly­ti­schen Blick auf den Gegen­stand. Sie unter­su­chen die Frau­en­bil­der der wüten­den jun­gen Män­ner (u. a. Rol­ling Stones, Sex Pis­tols), der Krie­ger und Kreuz­züg­ler (u. a. The Clash, Public Ene­my), der Möch­te­gern-Super­män­ner (u. a. Led Zep­pe­lin, Jim Mor­ri­son, Nick Cave) und der psy­che­de­li­schen Träu­mer von Pink Floyd über Van Mor­ri­son bis zu My Bloo­dy Valen­ti­ne. Und sie erobern den­je­ni­gen ihren Raum zurück, die sonst ger­ne über­gan­gen wer­den: den Revo­lu­tio­nä­rin­nen der Musik­ge­schich­te. »Sex Revolts« erzählt von Per­for­me­rin­nen wie Kate Bush, Sioux­sie und Grace Jones, prä­sen­tiert Femi­nis­tin­nen von The Slits bis zu den Riot Grrrls und por­trä­tiert Rock-Hohe­pries­te­rin­nen wie PJ Har­vey, Janis Jop­lin, Joni Mit­chell und Court­ney Love.

Die deut­sche Über­set­zung von Jan-Niklas Jäger ent­hält exklu­si­ve Kapi­tel, die die Geschich­te femi­nis­ti­scher Revol­ten im Rock seit Erschei­nen des Buches in den USA im Jahr 1995 wei­ter­erzäh­len.

Zusätzliche Information

Format

Label