Heinz Strunk ‑Das Tee­männ­chen (Buch)

20,00 


Kategorie

Beschreibung

Gebun­de­ne Aus­ga­be.

Heinz Strunks Geschich­ten. Lan­ge, kur­ze, ganz kur­ze. Zum Teil knüp­fen sie an bekann­te Strunk’sche The­men­wel­ten an, Ein­sam­keit, Sexu­al­not, Kör­per­ver­fall, Alko­hol, Über­ge­wicht. Sie sind aber anders geschrie­ben als Strunks vor­he­ri­ge Bücher: immer poin­tiert, aber oft nicht komisch, manch­mal abson­der­lich, traum­lo­gisch, düs­ter, gro­tesk, so zum Bei­spiel die Geschich­te von dem DDR-Bür­ger, der durch poli­ti­sche Ver­fol­gung so gebro­chen wird, dass er die Wen­de als per­fi­des Zer­set­zungs­ma­nö­ver des Regimes miss­ver­steht und sei­ne graue Zonen­woh­nung nie mehr ver­lässt. In ande­ren Stü­cken ver­ab­re­den sich Klein­wa­gen zum Auf­stand gegen die Men­schen, erlebt Axl Rose von Guns n‘ Roses auf dem Ham­bur­ger Kiez sei­ne Höl­len­fahrt, ver­wan­delt sich eine Schön­heits­kö­ni­gin durch Arbeit im Schnell­im­biss in eine alte Vet­tel, wird ein Mann an der Auto­bahn auf einem Wind­rad gekreu­zigt, gerät eine Wil­helm-Busch-Exper­tin im Radio kom­plett aus der Fas­sung. Vor eini­gen Jah­ren hat Heinz Strunk eine Samm­lung mit Erzäh­lun­gen von Botho Strauss her­aus­ge­ge­ben; die kur­ze Form liegt ihm am Her­zen. Dies ist mit­hin kein Neben­werk, kei­ne Samm­lung von Gele­gen­heits­tex­ten, son­dern ein Buch, in dem Heinz Strunk als Autor wie­der ein Stück wei­ter zu sich kommt.

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