Ele­ment Of Crime – Live im Tem­po­drom Dop­pel-CD

23,00 


Kategorie

Beschreibung

Vinyl lei­der aus.
Dop­pel-CD im Digi­pack.

Es gibt Live-Alben, die kann man machen oder blei­ben las­sen, und es gibt Live-Alben, die für die Künst­ler und ihre Wahr­neh­mung eine wirk­lich gro­ße Bedeu­tung haben: »4Way Street« von Crosby, Stills, Nash & Young, »At Budo­kan« von Bob Dyl­an, »En el Olym­pia« von Julio Igle­si­as (nicht ohne Grund dar­aus mit »La Mer« einer der welt-herz­zer­bre­chends­ten Abspan­ne bei »König, Dame, As, Spi­on«) oder »Live at Car­ne­gie Hall« von Anoush­ka Shankar könn­te man als Bei­spie­le nen­nen. So ein Album macht man immer nur ein­mal. Und es gehört Glück dazu. Es gibt den einen rich­ti­gen Ort dafür, den muss man erst­mal fin­den, und auch den rich­ti­gen Moment, das eine Kon­zert, in dem alles zusam­men­kommt.

2019 ist es Ele­ment of Crime am aller­letz­ten Tag ihrer »Scha­fe, Mons­ter und Mäu­se« Tour in Ber­lin im Tem­po­drom gelun­gen, ein sol­ches Kon­zert zu spie­len und auch auf­zu­neh­men.

Und das legen sie hier nun vor. Über zwei Stun­den Musik, unge­schminkt, unbe­ar­bei­tet, unge­kürzt, ein gro­ßer, unge­schlif­fe­ner und den­noch fun­keln­der Edel­stein von einem Live­mit­schnitt, mit dem man zur Not auch mal eine Schei­be ein­schmei­ßen könn­te.

Hier zeigt sich eine Band auf der Höhe ihres Schaf­fens und als Her­rin ihres Schick­sals. Die Span­ne der Lie­der, die gespielt wer­den, reicht von »Geh doch hin« aus dem Jah­re 1991 bis zu den aktu­el­len Songs der LP »Scha­fe, Mons­ter und Mäu­se«. Der Sound ist rau und dabei betö­rend, da knarrt und quietscht, da singt und sägt, da don­nert und säu­selt es und jeder Song bekommt genau die Behand­lung, die er ver­dient. Eine selt­sa­me Span­nung liegt in der Luft, die Auf­trit­te von Ele­ment of Crime haben ja immer eine zugleich kom­pak­te wie auch extrem fra­gi­le, trans­pa­ren­te Anmu­tung, und man weiß nie, ist es der Text, ist es die Musik, die Per­for­mance, der Sound, die Melo­di­en, das kol­lek­ti­ve Publi­kums­er­leb­nis oder was eigent­lich, was einen so wider­stands­los sich davon­tra­gen und dabei völ­lig ver­ges­sen lässt, dass mor­gen auch noch ein Tag und im Grun­de immer Mat­thäi am Letz­ten ist.

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