Diet­rich Heit­her – Bur­schen­schaf­ten (Buch)

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Beschreibung

Die Deut­sche Bur­schen­schaft umfasst der­zeit etwa 120 Ver­bin­dun­gen mit gut 1.300 Akti­ven und rund 10.000 Alten Her­ren. Die Geschich­te die­ses pro­mi­nen­tes­ten Dach­ver­ban­des stu­den­ti­scher Ver­bin­dun­gen zeich­net sich durch eine Kon­ti­nui­tät anti­de­mo­kra­ti­scher, natio­nal-völ­ki­scher und männer­bündischer Hal­tun­gen aus. Die­se setz­ten sich bald nach Grün­dung der Urbur­schen­schaft im Jahr 1815 immer mehr durch. Sie rei­chen wei­ter vom all­deut­schen Welt­macht­stre­ben im Kai­ser­reich über die Bekämp­fung der Wei­ma­rer Repu­blik und die früh­zei­ti­ge Unter­stüt­zung der NSDAP bis in die Gegen­wart. Noch immer geht dabei ein eli­tä­res Welt­bild mit per­so­nel­len Schnitt­stel­len zu füh­ren­den Krei­sen aus Wirt­schaft, Poli­tik, Jus­tiz und Publi­zis­tik ein­her. Viel­fach belegt sind auch Ver­flech­tun­gen zahl­rei­cher bur­schen­schaft­li­cher Mit­glie­der mit rechts­ex­tre­men Grup­pie­run­gen. Der Band zeich­net Geschich­te und Ideo­lo­gie der stu­den­ti­schen Kor­po­ra­tio­nen nach und zieht eine Bilanz aus 200 Jah­ren Bur­schen­schaf­ten.

Diet­rich Heit­her, Dr. phil. His­to­ri­ker und Poli­tik­wis­sen­schaft­ler, Leh­rer an einer Wies­ba­de­ner Gesamt­schu­le.

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