Dana Fuchs – Hass­brie­fe (Buch)

9,80 


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Beschreibung

Die Gren­ze des Sag­ba­ren hat sich ver­scho­ben. Neue Rech­te Bewe­gun­gen und wüten­de Bürger*innen gehen gemein­sam spa­zie­ren und het­zen dabei offen gegen Muslim*innen. Nicht sel­ten wer­den sol­che Pro­tes­te beglei­tet von Ein­schüch­te­run­gen, Gewalt­an­dro­hun­gen und Über­grif­fen.

Vor den Taten und Anschlä­gen steht meist das Wort. »Das wird man doch wohl noch sagen dür­fen« wur­de zum Man­tra, wel­ches als Begrün­dung für Hass und Ver­ach­tung immer wie­der her­hal­ten muss. Mitt­ler­wei­le wer­den ras­sis­ti­sche Argu­men­te offen for­mu­liert und sel­ten hin­ter­fragt. Die­ses Buch ana­ly­siert knapp 200 Zuschrif­ten, die wäh­rend der Moschee­bau­vor­ha­ben in Ber­lin und Köln an diver­se stadt­po­li­ti­sche Akteur*innen geschickt wur­den.

Die Ergeb­nis­se lie­fern Aus­sa­gen dar­über, wie sich ein anti­mus­li­misch-ras­sis­ti­scher Sprach­ge­brauch äußert, wel­che Begrif­fe ver­wen­det und wel­che Bil­der gezeich­net wer­den. Ein­ge­bet­tet ist die Unter­su­chung in eine theo­re­ti­sche Aus­ein­an­der­set­zung über anti­mus­li­mi­schen Ras­sis­mus und in eine Skiz­zie­rung der his­to­ri­schen Ent­wick­lung des >Feind­bild Mus­lim<, begin­nend bei soge­nann­ten Ori­ent­bil­dern bis hin zu heu­ti­gen Debat­ten über Ter­ro­ris­mus, Inte­gra­ti­on und kul­tu­rel­le Wer­te.

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