Bert Brecht / Kurt Weill – Die Drei­gro­schen­oper LP

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Beschreibung

Lot­te Lenya und Wil­helm Bruck­ner-Rüg­ge­bergs Auf­nah­me der »Drei­gro­schen­oper« aus dem Jahr 1958 war die letz­te aus einer Rei­he von Alben, die Lenya seit 1955 als Nach­lass­ver­wal­te­rin ihres Man­nes Kurt Weill für Phil­ips pro­du­zier­te.

Zum Zeit­punkt der Auf­nah­men für die »Drei­gro­schen­oper« im Janu­ar 1958 wur­de Lenya zum zwei­ten Mal Wit­we, dies­mal kol­la­bier­te ihr Mann Geor­ge Davis und starb drei Mona­te vor den Auf­nah­men an einem Herz­schlag, genau wie ihr ers­ter Mann. Dass Lenya es schaff­te, sich auf­zu­raf­fen und an den Auf­nah­men mit­zu­wir­ken gleicht einem Wun­der, wenn­gleich Lenya was die Rol­le der Jen­ny anging abso­lu­ter Pro­fi war: sie kann­te die Rol­le in drei Spra­chen und hat­te sie am Ende über 2000 Mal gesun­gen.

Die 1958er- Auf­nah­me war das ers­te Mal, dass die »Drei­gro­schen­oper« in ihrer Gän­ze auf­ge­nom­men wur­de und eben­so das ers­te Mal, dass Weills Kom­po­si­ti­on und Instru­men­ta­ti­on ori­gi­nal­ge­treu umge­setzt wur­den. Dar­auf zu ach­ten, dass kei­ne Kom­pro­mis­se ein­ge­gan­gen wur­den, war eine der Haupt­auf­ga­ben Len­yas wäh­rend der Auf­nah­men.

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