Bert Brecht / Kurt Weill – Com­ple­te Record­ings (10fach-) CD Box

18,00 


Kategorie

Beschreibung

Die Drei­gro­schen­oper (2 Ver­sio­nen); Auf­stieg und Fall der Stadt Maha­gon­ny; Die Jasa­ger; Die sie­ben Tod­sün­den (der Klein­bür­ger); Hap­py End; Lady in the Dark; Down in the Val­ley; Klei­ne Drei­gro­schen­mu­sik für Blas­or­ches­ter; 6 Lie­der; Ein­zel­lie­der.

Kurt Weill beglei­tet sei­ne Frau Lot­te Lenya am Kla­vier und Bert Brecht singt mit knar­zi­ger Stim­me zwei Stü­cke aus der Drei­gro­schen­oper; Otto Klem­pe­rer diri­giert die „Klei­ne Drei­gro­schen­mu­sik“ und Frank Sina­tra inter­pre­tiert den „Sep­tem­ber Song“ die­se und wei­te­re Lecker­bis­sen sind auf der vor­lie­gen­den Kom­pi­la­ti­on mit Wer­ken des Erfolgs­du­os Brecht / Weill ver­sam­melt.
Das kon­ge­nia­le Duo hat die Musik- und Thea­ter­land­schaft der Zwan­zi­ger- und Drei­ßi­ger­jah­re auf­ge­mischt. 1928 geht in Ber­lin die „Drei­gro­schen­oper“ zum ers­ten Mal in Sze­ne und erobert in Win­des­ei­le ganz Euro­pa. Ein wah­res „Drei­gro­schen­fie­ber“ bricht aus. Zwei Jah­re spä­ter sorgt das Duo Brecht / Weill, das zum Syn­onym für sozi­al­kri­ti­sche Kunst wur­de, erneut für Auf­se­hen: Aus dem „Mahagonny“-Songspiel ent­steht die Oper „Auf­stieg und Fall der Stadt Maha­gon­ny“. Unver­hoh­len wird dar­in die Herr­schaft von Gewalt, Gier und Aus­beu­tung, der Ver­lust jeg­li­cher Mensch­lich­keit und Soli­da­ri­tät the­ma­ti­siert und der Blick auf die öko­no­mi­schen Bedin­gun­gen gelenkt, die die­se zu ver­ant­wor­ten haben. Die Urauf­füh­rung im März des Jah­res 1930 erwächst zu einem der größ­ten Thea­ter­skan­da­le der Wei­ma­rer Repu­blik. Die Dar­stel­ler set­zen sich mit Tril­ler­pfei­fen gegen die Anfein­dun­gen des Publi­kums zur Wehr.

Die­se Zusam­men­stel­lung ent­hält zwei Ver­sio­nen der „Drei­gro­schen­oper“, eine von 1930 mit der Beset­zung der Urauf­füh­rung und eine von 1958, bei­de mit der unver­gleich­li­chen Lot­te Lenya. Neben „Auf­stieg und Fall der Stadt Maha­gon­ny“, dem „Jasa­ger“, den „Sie­ben Tod­sün­den“ und „Hap­py End“ sind auch die Musi­cals „Lady in the Dark“ und „Down in the Val­ley“ zu hören – Arbei­ten, mit denen Weill in den USA Furo­re mach­te. Wei­te­re Aus­füh­ren­de sind Wolf­gang Neuss, Wil­ly Trenck-Tre­bitsch, Erich Pon­to, Mary Mar­tin, Ken­ny Baker, Johan­na von Koc­zi­an, die Lewis Ruth Band, das Orches­ter Theo Mackeben, Wil­helm Brück­ner-Rüg­ge­berg u. v.a.

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