Andre­as Mich­al­ke – Der ana­lo­ge Mann (Buch)

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Beschreibung

Fünf­zehn Jah­re lang hat Andre­as Mich­al­ke regel­mä­ßig neue far­bi­ge Epi­so­den der Serie „Big­be­at­land“ für die unab­hän­gi­ge lin­ke Wochen­zei­tung „Jung­le World“ gezeich­net. Mit „Der ana­lo­ge Mann“ kehrt er nun zurück zu sei­nen auto­bio­gra­fi­schen Ursprün­gen: In den 1990er Jah­ren ver­öf­fent­lich­te er zusam­men mit Min­ou Zarib­af die Heft­rei­he „Arti­ge Zei­ten“, in der er sein wil­des Leben als Punk doku­men­tier­te. Drei­ßig Jah­re spä­ter sieht der All­tag des heu­te Mitt­fünf­zi­gers etwas anders aus: Er berich­tet vom Plat­ten­kau­fen und ‑hören, vom Ein­kau­fen im Super­markt, von Demos, Rad­fah­ren und Swing­tanz… All­tag in Ber­lin eben, alles, was man als ana­lo­ger Mann im digi­ta­len Zeit­al­ter so tut – wäh­rend Ame­ri­ka Trump wählt und Deniz Yücel in der Tür­kei im Knast sitzt.

Andre­as Mich­al­ke, 1966 in Ham­burg gebo­ren, zeich­net seit Ende der acht­zi­ger Jah­re Comics. Sei­ne ers­ten Ver­öf­fent­li­chun­gen erschie­nen in den Hard­core-Maga­zi­nen „Trust“ und „Zap“. Zusam­men mit Min­ou Zarib­af schuf er 1991 im Eigen­ver­lag das Comic-Maga­zin „Arti­ge Zei­ten“, das mit dem Fan­zine-Preis auf dem Comic-Salon in Ham­burg aus­ge­zeich­net wur­de. Für sein Album „Small­town Boy“ (Repro­dukt) wur­de Andre­as Mich­al­ke mit dem ICOM-Inde­pen­dent-Preis ausgezeichnet.§Von 1999 bis Mit­te 2001 hat er gemein­sam mit Julia Tägert den Comic-Strip „Sophies Welt“ in der „Ber­li­ner Zei­tung“ ver­öf­fent­licht und außer­dem für die Punk­rock-Fan­zines „Ox“ und „Wahr­schau­er“ gezeich­net. Seit 2002 gestal­tet Andre­as Mich­al­ke regel­mä­ßig neue far­bi­ge Epi­so­den der Serie „Big­be­at­land“, in denen er regel­mä­ßig aktu­el­le poli­ti­sche und kul­tu­rel­le Ereig­nis­se auf­greift. Eine Samm­lung die­ser „lin­ken Lin­den­stra­ße“ erscheint nun bei Repro­dukt.

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