ALU – Die Ver­trei­bung der Zeit LP

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Beschreibung

Repe­ti­ti­ve, mini­ma­le Avant­gar­de-Elek­tro­nik­mu­sik aus dem Ber­li­ner Unter­grund der 80er.

Lud­wig Papen­berg und Johan­nes Ves­ter grün­de­ten Alu 1980 als Nach­fol­ge­pro­jekt der psy­che­de­li­schen Grup­pe Sand. Im Jahr dar­auf ver­öf­fent­li­chen sie die Sin­gle »Bit­te War­ten Sie!«. Sie prä­sen­tier­te mit frei arti­ku­lier­ten Text­frag­men­ten über ein­fa­chen sequenz­ge­steu­er­ten Rhyth­mus­kör­pern die klang­li­che Aus­rich­tung der Grup­pe.

Obwohl Alu dem Ber­li­ner Kas­set­ten­un­ter­grund ent­stamm­te, stand deren sprö­der Sound eher bri­ti­schen Bands wie Noc­turnal Emis­si­ons oder Caba­ret Vol­taire nahe. Eine Neu­aus­rich­tung bedeu­te­te 1981das Hin­zu­kom­men der Sän­ge­rin Nad­ja Molt. Wäh­rend der intern als Alu II gekenn­zeich­ne­ten Pha­se wur­den kei­ne Stu­dio­auf­nah­men ver­öf­fent­licht. Die Grup­pe trat nur bei Kon­zer­ten in Erschei­nung, die sie mit zwei Live-LPs doku­men­tier­te. 1982 stieg Papen­berg aus, Ves­ter und Molt for­mier­ten sich zu Alu III.

Im Begleit­text des Live-Tapes »Geis­ti­ge Erneue­rung« (1983) schrie­ben sie: »Unse­re Arbeit liegt dar­in, mög­lichst viel an Sounds, Klän­gen und rhyth­mi­schen Gebil­den in Syn­the­si­zer und Rhyth­mus­ma­schi­nen ein­zu­spei­chern oder auch frei im Kon­zert ent­ste­hen zu las­sen. Tex­te und Gesang sind eben­falls spon­ta­ne Ein­ge­bun­gen.« 1983 erschie­nen noch zwei Kas­set­ten, 1986 ver­ab­schie­de­te sich das Pro­jekt mit einem Kon­zert in der Ham­bur­ger Fabrik.

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