150 Jah­re Arbei­ter- und Frei­heits­lie­der – Vol.3, 1928 – 1945. Dass nichts bleibt, wie es war! (3fach-)CD

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Beschreibung

Various – 150 Jah­re Arbei­ter- und Frei­heits­lie­der: Vol.3, 1928 – 1945 (3‑CD) Dass nichts bleibt, wie es war!

3‑CD Digi­Pac (8‑seitig) mit 136-sei­ti­gem Book­let, 72 Ein­zel­ti­tel. Spiel­dau­er ca. 3 Stun­den 23 Minu­ten.

Drit­ter Teil (1928 – 1945) der ins­ge­samt vier­tei­li­gen CD-Serie zur Geschich­te Deut­scher Arbei­ter- und Frei­heits­lie­der.

Völ­ker hört die Fan­fa­re! ‚Vor­wärts und nicht ver­ges­sen‘ heisst es im ‚Soli­da­ri­täts­lied‘, mit dem Ber­tolt Brecht vor acht­zig Jah­ren die Tra­di­ti­on des alten Arbei­ter­lie­des auf­nahm und fort­führ­te. Das Lied wur­de zum Hit. Mil­lio­nen mach­ten ihn zu ihrer Hym­ne: ‚Vor­wärts, nie ver­ges­sen: die Soli­da­ri­tät!‘ Doch die Zei­ten waren nicht danach. Wenig spä­ter kamen die Nazis an die Macht und sorg­ten dafür, dass die Arbei­ter­be­we­gung zer­schla­gen wur­de und ihre Lie­der nicht mehr gesun­gen wer­den konn­ten. Nach 1945 gin­gen Deutsch­land West und Deutsch­land Ost dann getrenn­te Wege, ehe die bei­den Teil­staa­ten durch eine fried­li­che Revo­lu­ti­on wie­der zu einer Ein­heit wur­den. Das deut­sche Arbei­ter­lied blieb dabei auf der Stre­cke. Klas­sen­be­wusst­sein ist out. Und mit ihm die lin­ken Lie­der, die von ihm san­gen, die dem reak­tio­nä­ren Geist den Marsch blie­sen und zum letz­ten Gefecht rie­fen.

Vor­wärts und nicht ver­ges­sen Ein Blick zurück auf die Geschich­te des deut­schen Arbei­ter­lie­des macht deut­lich, was da alles der Ver­ges­sen­heit über­ant­wor­tet wur­de – das ‚Hecker­lied‘ und die Inter­na­tio­na­le, der Sozia­lis­ten-Marsch und der ‚Rote Wed­ding‘, das ‚Büxen­stein-Lied‘ und der ‚Der klei­ne Trom­pe­ter‘, all die einst popu­lä­ren Hym­nen, all die jugend­be­weg­ten Wan­der- und Fahr­ten­lie­der, mit denen die Schal­mei­en­ka­pel­len durch die Stra­ßen zogen und mit denen sich die Genos­sen Mut und Zuver­sicht ansan­gen.

Mit der vor­lie­gen­den Samm­lung blät­tert der Ber­li­ner Musik­his­to­ri­ker Jür­gen Sche­be­ra mit mehr als 280 Ton­do­ku­men­ten auf 12 CDs ein wich­ti­ges Stück deut­scher Kul­tur­ge­schich­te auf. Die musi­ka­li­schen Zeug­nis­se spie­geln zugleich die wider­spruchs­rei­che Geschich­te der Arbei­ter­be­we­gung in all ihren Pha­sen: Lie­der des Kamp­fes um poli­ti­sche Rech­te, um die Befrei­ung von Not, Elend und Aus­beu­tung, Lie­der gegen Faschis­mus und Krieg, schließ­lich die Lie­der des Neu­an­fangs, wie er sich nach 1945 in den bei­den deut­schen Staa­ten ent­wi­ckelt hat.

Zu hören sind auch die wich­tigs­ten neue­ren Inter­pre­ten des Gen­res: vom legen­dä­ren Ernst Busch bis zu Han­nes Wader, Die­ter Süver­krüp und Franz Josef Degen­hardt. In den Book­lets fin­det man die Tex­te sämt­li­cher Lie­der.

Der Ber­li­ner Musik­his­to­ri­ker Dr. Jür­gen Sche­be­ra hat sich über Jahr­zehn­te mit die­ser Mate­rie beschäf­tigt. Er schrieb Bio­gra­phi­en über Hanns Eis­ler und Kurt Weill, trat in ver­schie­de­nen Fern­seh­do­ku­men­ta­tio­nen auf, ver­öf­fent­lich­te zahl­rei­che Auf­sät­ze zum The­ma. Nun hat er in Koope­ra­ti­on mit den Plat­ten­samm­lern Klaus-Jür­gen Hohn (Nürn­berg), Bernd Mey­er-Rähnitz (Dres­den) und Frank Oeh­me (Mün­chen) die vor­lie­gen­de Lied­samm­lung zusam­men­ge­stellt, er kom­men­tiert zugleich die­se Geschich­te des deut­schen Arbei­ter­lieds.

3‑CD Digi­Pac (8‑seitig) mit 136-sei­ti­gem Book­let, 72 Ein­zel­ti­tel. Spiel­dau­er ca. 3 Stun­den 23 Minu­ten

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